Blick von der Schneekoppe

Die Sudeten laden zum Wandern und Skifahren ein.

Dom von Frauenburg

Wirkungsstätte des Astronomen Nikolaus Kopernikus.

Blick auf die Altstadt von Lublin

Die Stadt im Osten Polens strahlt italienisches Flair aus.



Innenstadt von Elbing
Innenstadt von Elbing. Foto: Frank Hilbert Am Rande des Naturparks Elbinger Höhen, unweit des Frischen Haffs, liegt die ca. 130.000 Einwohner große Stadt Elbląg (dts. Elbing). Ihre Geschichte ist eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden. 1237 errichteten die Kreuzritter die Wehrsiedlung Elbing, und bereits 1246 erhielt der Ort die Stadtrechte. 1466 bis 1772 gehörte Elbing zu Polen. Nach der ersten Teilung Polens im Jahr 1772 wurde die Stadt Preußen einverleibt. Erst nach 1945 fiel sie wieder an Polen zurück.


Im Laufe der Jahrzehnte stieg die Stadt als Hansemitglied zum neben Danzig bedeutendsten Überseehafen Ostpreußens auf. Wichtige Wirtschaftszweige wie Tabak-, Schiff- und Lokomotivbau waren hier angesiedelt. Größter Arbeitgeber war die Schichau-Werft, die Ableger in Königsberg und Danzig hatte. Nach Königsberg war Elbing die zweitgrößte Stadt Ostpreußens.

Heute versucht man leider vergebens den Glanz und die besondere Atmosphäre des früheren kunsthistorischen „Schmuckkästchens“, wie man Elbing noch in der Vorkriegszeit nannte, aufzuspüren. Fast 100 Prozent der historischen Bausubstanz Elbings wurde in den Kämpfen des Zweiten Weltkriegs dem Erdboden gleichgemacht. Zwar hat man versucht, den Stadtkern in Anlehnung an die historische Architektur wiederaufzubauen, jedoch sind die Fassaden der stilisierten Häuserreihen schmucklos und ohne individuellen Charakter geblieben. Zwischen den wenigen restaurierten Straßenzügen klaffen immer noch große urbane Lücken, so dass die Stadt insgesamt einen tristen, seltsam unharmonischen Eindruck macht. (bw)

Sehenswürdigkeiten: 

Markttor (Brama Targowa): letztes Überbleibsel der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert.

Kościół św. Mikołaja (Nikolaikirche): Diese wuchtige gotische Pfarrkirche stammte aus dem 13. Jahrhundert. Einst stand sie exakt im (historischen) Zentrum von Elbing. Sie ist die größte Kirche des Bistums Warmia (Ermland). Ihr Turm ist 96 Meter hoch. Zu den wertvollsten Kunstschätzen in ihrem Inneren zählen ein Triptichon aus dem Jahr 1510 sowie ein Taufbecken von 1387.


Landkarte:

Landkarte von Polen mit Allenstein

Wetter:



Wirtschaft:

Schiffbau, Maschinenbau, Möbelindustrie, Textilindustrie

Einwohner:

rund 127.500

Weiterführende Links



Touristeninformation:

Elbing
ul. 1. Maja 30
82-300  Elblag (Elbing)
Tel.: +48 (0) (55) 2328471
Fax: +48 (0) (55) 2327373
Internet: www.elblag.pl

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