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Ausgegeben am Dienstag, dem 21.05.2013, um 9.37 Uhr.
Die einstige Hansestadt Danzig, die 1997 ihr 1000-jähriges Bestehen gefeiert hat, gehört zu den schönsten Städten Polens. Dank ihrer Lage an der Ostsee und an der Weichselmündung konnte sich Danzig im Mittelalter zu einem wirtschaftlichen Zentrum entwickeln. Vom wirtschaftlichen Reichtum der damaligen Hansestadt zeugen noch heute imposante Häuser. Zu ihnen gehören das Rathaus, das Uphagenhaus und der Artushof.
Die unzähligen Kirchen, Museen, reich ausgeschmückten Häuserfassaden in den verwinkelten Gassen und der Marktplatz, wo echte und weniger echte Künstler ihre Bilder den Touristen feilbieten, laden zu einem ausgiebigen Spaziergang ein.
Zu Recht gilt Sopot (dts. Zoppot) als einer der schönsten Badeorte an der polnischen Ostsee. Es liegt malerisch eingebettet zwischen den Wäldern des Dreistädtischen (Danzig-Zoppot-Gdingen) Naturparks und den breiten Stränden der Danziger Bucht.
Ein Teil der historischen Altstadt ist während des Zweiten Weltkrieges zerstört worden. Mit großer Sorgfalt haben die Lubliner sie in zehnjähriger Arbeit originalgetreu wiederaufgebaut. So können die Touristen heute die vielen Architekturdenkmäler bewundern. Zu den schönsten zählen das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, das zuletzt 1748 im klassizistischen Stil umgebaut wurde, und die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert.
Wer den Turm am Opatower Tor, der Teil der mittelalterlichen Stadtmauer ist, besteigt, kommt vielleicht beim Anblick der Altstadt zu dem Trugschluss, Sandomierz sei recht überschaubar und könne in einer Stunde „abgehackt“ werden. Weit gefehlt.
Mit den weit über die mächtigen Basteien und Mauern emporragenden Hochschlosses und den Palast des Hochmeisters beeindruckt die Marienburg auch heute noch ihren Betrachter. Die Marienburg, die sich auf einer Böschung am rechten Nogat-Ufer erhebt, ist das weltweit größte Backsteinschloss.
15 km sündwestlich von Krakau liegt das von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannte Salzbergwerk Wieliczka. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier Salz gefördert. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die zwei Kilometer lange unterirdische Touristenroute, die auf 64 bis 135 Metern Tiefe über mehrere Ebenen durch ein Labyrinth aus alten Stollen und insgesamt 22 Kammern führt.
Bei Bohrungen im Marmorsteinbruch Kletno III entdeckten Bergleute im Oktober 1966 ein dreistöckiges, über zwei Kilometer langes Höhlensystem. In ihm fanden die Geologen und Höhlenforscher unzählige Knochen von Tieren, die in der Eiszeit in dieser Gegend gelebt haben, darunter auch die Überreste von Höhlenbären (Ursus spalaeus).
Architekten werden noch heute Bernardo Morando beneiden. Der venezianische Architekt bekam Ende des 16. Jahrhunderts vom damaligen Großkanzler Jan Zamoyski den Auftrag für den Bau von Zamość. Rücksicht auf alte Bausubstanz brauchte er nicht zu nehmen. Die Stadt sollte förmlich auf freiem Feld errichtet werden.