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Ausgegeben am Samstag, dem 11.02.2012, um 6.53 Uhr.
Die offiziellen Endergebnisse der Stichwahl vom 4. Juli 2010: Auf Bronisław Komorowski entfielen 53,01% und auf Jarosław Kaczyński 46,99% der Wählerstimmen. Der neue Präsident der Republik Polen heißt demnach Bronisław Komorowski.
Die Stichwahl war notwendig geworden, weil bei den Wahlen am 20. Juni keiner der beiden stärksten Kandidaten die verfassungsrechtlich vorgeschriebene Mehrheit (absolute Mehrheit) erlangen konnte.
/font>>/>>/>>/>Auf die beiden stärksten Kandidaten entfielen im ersten Wahlgang am 20. Juni 2010 (offizielles Wahlergebnis der Staatlichen Wahlkommission):/font>>/>>/>>/>/span>>/>>/>>/>
Bronisław Komorowski - 41,54 %
Jarosław Kaczyński - 36,46 %
Die Wahlbeteiligung betrug 54,94 %.
Die ursprünglich für Oktober 2010 geplante Präsidentschaftswahlen in Polen wurde auf den 20. Juni 2010 vorgezogen. Die Vorverlegung der Präsidentschaftswahlen ist durch den Tod des amtierenden polnischen Präsidenten Lech Kaczyński notwendig geworden. Kaczyński war am 10. April 2010 bei einem Flugzeugabsturz in Smolensk tödlich verunglückt.
Bis zum 26. April mussten die Parteien ihre Kandidaten für das Amt des Präsidenten bekanntgeben. Unklar war bis zu diesem Tag, wer für die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) ins Rennen gehen wird, deren Kandidat Lech Kaczyński war. Am Ende gab dessen Bruder Jarosław Kaczyński seine Kandidatur bekannt. Insgesamt haben sich 22 Kandidaten für die Präsidentschaftswahl gemeldet.
Die Namen der Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2010:
Jarosław Kaczyński, PiS (Recht und Gerechtikeit)
Bronisław Komorowski, Platforma Obywatelska (Bürgerplattform)
Janusz Korwin-Mikke, Wolność i Praworządność (Freiheit und Rechtsstaatlichkeit)
Grzegorz Napieralski, Sojusz Lewicy Demokratycznej (Bund der Demokratischen Linken)
Andrzej Olechowski, parteilos
Waldemar Pawlak, Polskie Stronnictwo Ludowe (Polnische Bauernpartei)
Marek Jurek, Prawica Rzepospolitej
(Rechtspartei der Republik Polen)
Andrzej Lepper, Samoobrona
(Selbstverteidigung)
Kornel Morawiecki, parteilos
Bogusław Ziętek, Polska Partia Pracy
(Polnische Partei der Arbeit)
Zdzisław Podkański, Piast
(Piastenpartei)
Gabriel Janowski, Przymierze dla Polski
(Bündnis für Polen)
Bogdan Szpryngiel, parteilos
Roman Sklepowicz, Vorsitzender der Vereinigung der Geschädigten durch das Banken- und Rechtssystem
Ludwik Wasiak, Vorsitzender der Roman-Dmowski-Nationalparteil
Zdzisław Jankowski, Samoobrona
(Selbstverteidigung)
Józef Wójcik, parteilos
Krzysztof Mazurski
Bartłomiej Kurzeja
Krzysztof Sadurski
Paweł Soroka
Dariusz Kosiur