Blick von der Schneekoppe

Die Sudeten laden zum Wandern und Skifahren ein.

Dom von Frauenburg

Wirkungsstätte des Astronomen Nikolaus Kopernikus.

Blick auf die Altstadt von Lublin

Die Stadt im Osten Polens strahlt italienisches Flair aus.



Nationalhymne-MuseumDas Geburtshaus von Józef Wybicki, in dem sich heute das Nationalhymne-Museum befindet Foto: Hilbert Im Jahr 1797 schrieb Józef Wybicki (1747-1822) einen Text, der als "Mazurek D±browskiego" von einem unbekannten Komponisten vertont wurde. Seit 1926 ist dieses Lied die offizielle polnische Nationalhymne. Wybicki war Mitglied der Kommission für Nationale Bildung, Abgeordneter im Sejm (1767-1768), Schriftsteller und Publizist. Politisch sehr aktiv, beteiligte er sich 1794 am Aufstand gegen die Teilung Polens.


Der Text der Nationalhymne bezieht sich ebenfalls auf den polnischen Befreiungskampf. Nach der dritten Teilung des Landes 1795 stellte General Jan D±browski mit französischer Unterstützung eine Legion zur Befreiung der Heimat auf. Napoleon Bonaparte setzte diese Legion zunächst gegen die Österreicher in Norditalien ein. In dieser Zeit entstand der Text der Nationalhymne. Mit ihrem Engagement auf französischer Seite erhofften sich die Polen die Rückgabe ihres Königreiches durch Napoleon. Doch ihre Hoffnung ging nicht in Erfüllung. Napoleon schuf nur das Herzogtum Warschau. Nach der Niederlage Napoleons stellten die Siegermächte Preußen, Österreich und Russland das Herzogtum als "Königreich Polen" (auch Kongress-Polen) unter russische Aufsicht. Einen König setzte Russland nicht ein. Der Rest Polens ging als "Großherzogtum Posen" an Preußen und Österreich bekam Galizien. Den Beschluss dazu fassten die Siegermächte auf dem Wiener Kongress 1815.

Im Geburtshaus von Józef Wybicki in Bêdomin in der Kaschubei befindet sich heute das Nationalhymne-Museum. (fh)

Text der Nationalhymne (1797):

Noch ist Polen nicht verloren,
Solange wir leben.
Das, was fremde Übermacht uns raubte,
Werden wir mit dem Schwert wiedergewinnen.
Marsch, marsch, D±browski,
Vom italienischen ins polnische Land!
Unter Deiner Führung
Vereinigen wir uns mit der Nation!

Mazurek Dabrowskiego (Originalversion):

Jeszcze Polska nie zginê³a,
Kiedy my ¿yjemy.
Co nam obca przemoc wziê³a,
Szabl± odbierzemy. Marsz, marsz, D±browski,
Z ziemi w³oskiej do Polski,
Za twoim przewodem
Z³±czym siê z narodem.
Przejdziem Wis³ê, przejdziem Wartê,
Bêdziem Polakami,
Da³ nam przyk³ad Bonaparte,
Jak zwyciê¿aæ mamy.
Marsz, marsz, D±browski...
Jak Czarniecki do Poznania
Po szwedzkim zaborze,
Dla ojczyzny ratowania
Wraca³ siê przez morze.
Marsz, marsz, D±browski...
Mówi³ ojciec do swej Basi
Ca³y zap³akany:
"S³uchaj jeno, pono nasi
Bij± w tarabany."
Marsz, marsz, D±browski...


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