Blick von der Schneekoppe

Die Sudeten laden zum Wandern und Skifahren ein.

Dom von Frauenburg

Wirkungsstätte des Astronomen Nikolaus Kopernikus.

Blick auf die Altstadt von Lublin

Die Stadt im Osten Polens strahlt italienisches Flair aus.



Fakten
Staatssymbole: Adler
Staatsflagge:  Polnische Flagge
Staatsform: Parlamentarische Republik
Staatsgründung: 11. November 1918 (Proklamation der unabhängigen Republik)
Verfassung: Verfassung vom 17. Oktober 1997
Wahlrecht: Allgemeines Wahlrecht ab 18 Jahre
Fläche: 312.685 km 2, Polen ist der neuntgrößte Staat in Europa
Nord-Süd-Ausdehnung: 650 km
Bevölkerung: ca. 38,6 Millionen (Stand 2001)
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner pro Quadratkilometer
Ethnien: 98 Prozent der Bevölkerung sind Polen.
Die größten ethnischen Minderheiten sind Ukrainer und Weißrussen.
Hauptstadt: Warschau (1,62 Millionen Einwohner, 1999)
Großstädte: zu den größten Städten gehören Breslau, Posen, Krakau, Kattowitz, Krakau, Stettin und Lublin
Hafenstädte:  
Nachbarstaaten: Deutschland, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Ukraine, Weißrußland, Litauen, Rußland
Grenze zu Nichtmitgliedsstaaten der EU:  1.163 km, Rußland, Weißrußland, Ukraine
die größten Flüsse: Weichsel (1.047 km), Bug, Oder, Warthe
Zeitzone: mitteleuropäische Zeitzone, Sommerzeit zwischen März und Oktober
Verwaltung: 16 Wojewodschaften (Regierungsbezirke)
308 Kreise (powiat)
65 Städte mit Kreisstatus
2489 Gemeinden (gmina)

Mit der Einführung der Verwaltungsreform zum 1. Januar 1999 wurde die Zahl der Wojewodschaften von 49 auf 16 reduziert, gleichzeitig wurden 35 Kreise (powiaty) wieder eingeführt. Kleinste Selbstverwaltungseinheit ist die Gemeinde.

Die Wojewodschaft ist durch eine doppelte Administration gekennzeichnet: das direkt gewählte Regionalparlament (Sejmik), das über eigene Haushaltskompetenz verfügt, und den Regierungsvertreter (Wojewode).
Kirche: 91 Prozent der Bevölkerung sind katholisch. 1978 wählten die Kardinäle in Rom Kardinal Karol Wojtyla zum Papst. Er nahm den Namen Johannes Paul II an.

Gliederung der katholischen Kirche:
  • 27 Diözesen
  • 8.900 Gemeinden

Außerdem gibt es noch weitere 35 Kirchen und Religionsgemeinschaften. Zusammen haben sie 900.000 Mitglieder. Die gößte dieser Gemeinschaften ist die polnisch-orthodoxe mit rund 570.000 Mitgliedern - gefolgt von der evangelisch-lutherischen Kirche, zu der sich ungefähr 100.000 Menschen bekennen.

Jüdisches Leben findet man in Polen nur noch vereinzelt. Die Nazis haben es zerstört. Lediglich zehn Prozent der 3,3 Millionen im Vorkriegspolen lebenden Juden überlebten den Holocaust.

Nach dem Krieg lebten noch 250.000 Juden in Polen. Von ihnen verließen 150.000 in den ersten beiden Jahren nach dem Krieg das Land vor dem Hintergrund des Holocaust und von vereinzelten Pogromen im Nachkriegspolen (z. B. Kielce 1946). Eine zweite Auswanderungswelle gab es 1968, als nach dem Sechs-Tage-Krieg die polnische Regierung - wie auch andere sozialistische Staaten - eine "antizionistische" Politik einschlug.

Heute gibt es nur noch rund 5000 Juden in Polen. Der "Verband der jüdischen Glaubensgemeinschaft in der Republik Polen" zählt 21 Gemeinden mit ungefähr 1200 Mitgliedern.



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