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2. Tag - Wanderung von Misdroy (Międzyzdroje) über den Kaffeeberg zum Wisentgehege

Länge: ca. 9 km
Markierung: roter und schwarzer Pfad

Wisentgehege im Nationalpark Wollin in Polen

  • Die Wanderung beginnt am Kurpark von Misdroy (Międzyzdroje) an der Touristeninformation ()Bohaterów Warszawy 20. Laufen Sie in Richtung Osten zur Steilküste (rot markierter Wanderweg).
  • Wenige Meter hinter den Kuttern, die die Fischer auf den Strand gezogen haben, beginnt der Nationalpark Wollin, dessen Grenze durch eine überdimensionale Informationstafel markiert ist. Dahinter führt eine Holztreppe die 60 m hohe Steilküste hinauf. Von nun an folgen Sie bitte dem schwarz markiertem Wanderweg.
  • Oben angelangt, erwartet Sie ein Aussichtspunkt mit etlichen verstreut aufgestellten Denkmälern, die an Begebenheiten aus verschiedenen Epochen erinnern, z. B. an polnische Soldaten aus Ostpolen, die nach dem Krieg nach Misdroy kamen. Ein weiteres Denkmal wurde anlässlich des 21. Treffens deutscher Förster im 19. Jahrhundert aufgestellt. Daneben steht ein weiterer Gedenkstein mit folgender Inschrift: "Nebenan steht ein Gedenkstein mit der Inschrift der XXI. Versammlung deutscher Forstmänner gewidmet von dem pommerschen Forstverein 1892. Dieser Stein ist vor langen Jahren im Meer versunken. Er konnte später geborgen werden. Polnische Forstleute haben ihn im Jahre 1992 hier wieder aufgestellt. Gleichzeitig wurde auch ein Gedenkstein anlässlich der XCII. Tagung des polnischen Forstvereins feierlich enthüllt. Um die langjährige Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Förstern zu unterstreichen."
  • Gleich hinter dem Platz lohnt es sich, einen kurzen Abstecher nach rechts zum etwa 100 m entfernten Kaffeberg (Góra Kawcza) zu machen, von dem Sie weit über die Ostsee bis hinüber nach Swinemünde und zu den auf deutscher Seite gelegenen Ostseebädern Ahlbeck und Heringsdorf sehen können. Benannt wurde der Aussichtspunkt nach einem Cafe aus dem 19. Jahrhundert, das hier bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges stand und das angeblich nach Entwürfen des preußischen Königs Wilhelm IV. errichtet worden war.
  • Zurück geht es zum schwarz markierten Wanderweg und dann weiter bis zur Hauptstraße 102. Biegen Sie nach links ab und laufen Sie entlang der Straße bis zum Parkplatz, der zum Wisentgehege gehört. Dort biegen Sie nach rechts in den Wald ein. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert. Auf dem restlichen Weg müssen Sie nur noch einmal nach links abbiegen.
  • Der Eintritt zum Wildgehege ist kostenpflichtig. Neben Wisenten leben im Gehege, das vom Nationalpark Wollin betreut wird, noch Wildschweine, Rotwild und Seeadler. Ein Cafe oder Restaurant gibt es hier nicht, dafür aber Toiletten.
Frank Hilbert

Blick vom Kaffeeberg bei Misdroy an der Ostsee
Blick vom Kaffeeberg in Misdroy auf die Ostsee. Bei guter Sicht sind die Ostseebäder Ahlbeck und Heringsdorf am Horizont zu erkennen.
Rückweg:
  • Sie können entweder den selben Weg zurücklaufen, den Sie gekommen sind, oder Sie laufen auf direktem Weg zurück in das Stadtzentrum von Misdroy (Międzyzdroje) an der St.-Peter-Kirche vorbei.
  • Vom Wisentgehege laufen Sie Richtung Misdroy (Międzyzdroje) immer geradeaus, bis der Waldweg in die ul. Leśna mündet. Dann biegen Sie rechts in die ul. Lipowa ein, in der die neogotische St.-Peter-Kirche steht. Errichtet wurde sie zwischen 1860 und 1862 nach Entwürfen des preußischen Baumeisters Friedrich August Stüler (1800 - 1865). An den Baukosten soll sich der preußische König Wilhelm IV. beteiligt haben.
  • Hinter der Kirche laufen Sie nicht die ul. Lipowa weiter, sondern biegen nach rechts in einen kleinen Seitenweg ab, die ul. Kośćielna, über den Sie wieder zur Hauptstraße 102 gelangen. In der Stadt heißt sie ul. Zwycięstwa. Laufen Sie nach rechts die Hauptstraße entlang und biegen rechts in die ul. Krasickiego ein. Der folgen Sie bis zum Kurpark an der Strandpromenade.