Westpommern

Das Stadtgebiet von Swinemünde (Świnoujście) verteilt sich auf drei Inseln. Das Kurviertel befindet sich auf dem östlichen Zipfel der Insel Usedom, der Frischereihafen, der Bahnhof und die Industriegebiete liegen auf dem westlichsten Teil der Insel Wollin und ein kleiner Teil der Stadt verschläft die Zeit auf der Insel Kasibór zwischen dem Piasten-Kanal (früher Kaiser-Wilhelm-Kanal), Alter Swine und dem Haff.
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Szczecin ist mit seinen ca. 420.000 Einwohnern die größte Stadt im nordwestlichen Polen. Selten löst sie bei Besuchern Liebe auf den ersten Blick aus. Im Krieg wurde der alte Stadtkern fast vollständig zerstört, und die von den Bomben gerissenen Lücken - wenn überhaupt - mit eintönigen, grauen Betonbauten geschlossen.
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Unbestritten ist Międzyzdroje einer der schönsten Badeorte an der polnischen Ostsee. Bereits seit dem 19. Jahrhundert rühmt sich der Ort der Bezeichnung „Kurort“. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war Międzyzdoje - damals ein deutsches Seebad mit dem Namen "Misdroy" aufgrund der geringen Entfernung zur deutschen Hauptstadt besonders bei den (wohlhabenden) Berlinern sehr beliebt. Auch Kronprinz Friedrich, der spätere Kaiser Friedrich III., erholte sich 1867 hier mit seiner Familie.
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Seit 1802 ist Kolberg als Kurort bekannt und zieht jedes Jahr tausende Touristen an. Die Umgebung ist wegen ihres Mikroklimas und der jodreichen Meeresluft hervorragend für Inhalationstherapien geeignet. Mineralquellen und Moore werden von Naturheilanstalten und Sanatorien genutzt.
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Das Seebad Hoff (Trzęsacz) a. d. Ostsee ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der polnischen Ostseeküste Polens. Die eigentliche Sehenswürdigkeit sind die Kirchenruinen, neben denen die beiden Naturdenkmäler wachsen. Es sind die Überreste einer spätgotischen Kirche, der Nikolaikirche, aus dem 15. Jahrhundert, die 2 km von der Küste entfernt errichtet worden war.
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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beschloss man, zwischen Swinemünde und Kolberg einen Leuchtturm zu bauen, um den aus dem Osten nach Swinemünde kommenden Schiffen die Orientierung zu erleichtern. Am 1. Dezember 1866 wurde in dem Fischerdorf Horst (dem heutigen Ostseebad Niechorze) der Bau eines 45 Meter hohen Leuchtturms mit zwei anliegenden kleinen Wohnhäusern beendet.
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