Pommern

Die einstige Hansestadt Danzig, die 1997 ihr 1000-jähriges Bestehen feiern konnte, gehört zu den schönsten Städten Polens. Dank ihrer Lage an der Ostsee und an der Weichselmündung konnte sich Danzig in Nordosteuropa zu einem wirtschaftlichen Zentrum entwickeln.
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Der nördlichste Teil der Dreistadt Danzig-Zoppot-Gdingen war ein kleines kaschubisches Fischerdorf. Es trug den Namen Gdingen (Gdynia). Zu einer Hafenstadt entwickelte sich Gdingen erst in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, nachdem Polen 1918 seine Unabhängigkeit wiedererlangt hatte.
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Mit dem weit über die Basteien und Mauern emporragenden Hochschloss und dem Palast des Hochmeisters beeindruckt die Marienburg auch heute noch ihren Betrachter. Die Ordensburg, die sich auf einer Böschung am rechten Ufer der Nogat erhebt, ist das weltweit größte Backsteinschloss. Ihre Befestigungsanlagen erstrecken sich über eine Fläche von 20 Hektar.
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Zu Recht gilt Sopot (Zoppot) als einer der schönsten Badeorte an der polnischen Ostesee. Es liegt malerisch eingebettet zwischen den Wäldern des Dreistädtischen (Danzig-Zoppot-Gdingen) Naturparks und den breiten Stränden der Danziger Bucht.
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Die Ostseeküste und eine hügelige Landschaft mit vielen Seen im Süden und Westen von Danzig ist die Heimat einer ethnischen Minderheit in Polen - der Kaschuben, eines westslawischen Volksstammes.
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Von malerischen Wäldern der Kaschubei umrandet, unweit der alten Ordensstadt Bytow, liegt das kleine Dorf Węsiory. Etwa 2 km von diesem Dorf entfernt entdeckte man in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts - auf einer sich über dem nord-westlichen Ende des Dugie-Sees erhebenden Anhöhe und in einem tiefen Wald versteckt - eine alte Begräbnisstätte. Sie besteht aus 4 Steinkreisen (von einem Durchmesser von 10 bis 30 m) und 20 Hügelgräbern, angelegt vor fast 2000 Jahren von dem Volk der Goten.
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Auf dem Markt von Putzig (Puck) sind Springburgen für Kinder aufgebaut. Gauklergruppen unterhalten das Publikum. Vor Souvenirständen drängen sich Touristen. Über den Köpfen der Menschenmenge sind das obere Stockwerk des Rathaus und die Giebel von Bürgerhäusern aus dem 19. Jahrhundert zu sehen. Sie bilden die Kulisse für das Sommerspektakel. Wie jedes Jahr um diese Zeit erwacht die rund 11.300 Einwohner zählende Stadt an der Danziger Bucht aus ihrem Winterschlaf und ist das Ziel von Erholung Suchenden und Seglern, die den Yachthafen der Stadt ansteuern.
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1398 legte der Hochmeister des Deutschen Ordens, Konrad von Jungingen, den Grundstein für die mächtige Burg von Bütow (Bytów).
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