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Ausgegeben am Mittwoch, dem 23.05.2012, um 1.05 Uhr.
Die Johanniskathedrale
Den architektonischen Mittelpunkt der Dominsel bildet die Johanniskathedrale, die im II. Weltkrieg zu zwei Dritteln zerstört und nach 1945 wieder aufgebaut wurde. Wie viele Kirchen ist auch die Johanniskathedrale ein Sammelsurium der verschiedensten architektonischen Stilrichtungen. Das Presbyterium stammt aus der Zeit zwischen 1242 und 1272, im römisch barocken Stil baute der Italiener Giacomo Scianzi im Jahr 1680 die Kapelle der hl. Elisabeth im Südschiff und 1991 erhielt die Kathedrale ihre beiden Spitztürme.
Wuchtiger Turm
Neben der Johanniskathedrale sind noch weitere Kirchen sehenswert. Die Kirche Maria in der ul. Najświętszej Panny 1 stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde für Kanoniker (Chorherren) errichtet. Sie ist sehr wuchtig und ihr Turm scheint etwas zu klein geraten zu sein. Die Martinskirche aus dem 13. Jahrhundert wurde im II. Weltkrieg stark beschädigt und nach 1945 umgebaut. Das besondere an ihr ist ihr achteckiges Schiff. Im Erzdiözesenmuseum, einem neugotischen Bau aus dem Jahr 1886, beherbergt eine schlesische Sammlung von Sakralkunst. Das Museum befindet sich am Domplatz 16 (pl. Katedralny 16).
Botanischer Garten
Von der Besichtigungstour erholen kann man sich im Botanischen Garten. In dem 1811 angelegten Areal gibt es Palmen, einen Alpingarten und Kakteen – insgesamt 700 verschiedene Pflanzenarten sind im Botanischen Garten zu finden. (fh)