Niederschlesien

Unterhalten sich ältere Breslauer, ist oft ihr ostpolnischer Dialekt nicht zu überhören. Nachdem die deutsche Bevölkerung kurz vor Ende des II. Weltkrieges vor der heranrückenden Roten Armee nach Westen geflüchtet und die meisten verbliebenen Deutschen nach 1945 ausgewiesen worden waren, siedelte die polnische Regierung Lemberger in der verwaisten Stadt an, die wiederum ihre Heimat verlassen mussten.
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Der Legende nach ließ ein Ritter Rathen im Jahr 1200 in einem Wald nordöstlich des Heuschergebirges an einer Linde ein Marienbild anbringen. Dort betete 18 Jahre später der blinde Jan und gewann sein Augenlicht wieder. Die Kunde von der wundersamen Heilung verbreitete sich schnell und so entstand im Laufe der Jahre der Wallfahrtsort Wambierzyce (Albendorf).
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Vermutlich wurde Arnsdorf Ende des 13. Jahrhunderts von Siedlern aus Thüringen und Mittelfranken gegründet. Vielleicht gab es hier auch schon vorher slawische Siedler. Sicher ist: Seinen Namen erhielt Arnsdorf vom Vogt, der den Ort verwaltete: Arnoldi Villa = das Dorf des Arnoldi. Später wurde Arnsdorf zu einem Zentrum der Kräutersammler.
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Das nur 36 km lange Riesengebirge ist der bekannteste Teil der Sudeten und bildet eine natürliche Grenze zwischen Schlesien und Böhmen. Nur knapp ein Drittel des Gebirgszuges liegt auf der polnischen Seite, der übrige Teil gehört zu Tschechien. Der höchste Berg ist die Schneekoppe mit 1.602 m, gefolgt von Szyszak und von Szrenica (1.326 m).
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Das Schneegebirge ist der höchste Gebirgszug im Glatzer Land. Es liegt im Südosten. Über den 1.425 m Gipfel, den Glatzer Schneeberg, verläuft die Grenze zwischen Polen und Tschechien.
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Auf der polnischen Seite der Sudeten gehört Karpacz (Krummhübel) zu den beliebtesten Ferienorten. Der 15 Kilometer südlich von Jelenia Gora gelegene Ort ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Wandertouren in die hoch gelgenen Teile des Riesengebirges und deshalb eines der beliebtestes Ziele für Touristen - im Sommer wie im Winter
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Unser Stadtbummel beginnt an der Turmbastei (Baszta Grodzka), die die Touristeninformation beherbergt. Besucher der Stadt können sich hier mit Informationsmaterial über Hirschberg (Jelenia Góra) eindecken und erhalten auf Wunsch auch einen kleinen Stadtplan, auf dem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt eingezeichnet sind.
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Das Heuscheuergebirge erstreckt sich im Nordwesten des Glatzer Landes über eine Länge von etwa 17 km und ist rund 4,5 km breit. Einige Ausläufer des Gebirges reichen bis in die Tschechische Republik hinein. Im Verlauf von vielen Millionen Jahren ist es Wind und Wasser gelungen, den Felsen aus Sandstein märchenhafte Formen abzutrotzen. Zu den schönsten unter ihnen zählen der „Großvaterstuhl“, der „Eberkopf“ und die „Brütende Henne“.
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In der Villa Wiesenstein in Agnetendorf (Jagniątków) lebte der Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann vom 10. August 1901 bis zu seinem Tod im Jahr 1946. Das Haus, im Stil der Neorenaissance errichtet, war ein Treffpunkt für Künstler aus der Umgebung und Berlin und diente Hauptmann als ein Ort des Rückzugs.
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Das bei Touristen beliebte Szklarska Poręba (Schreiberhau) liegt malerisch im Flusstal des Zackens (Kamienna), nur 18 Kilometer südwestlich von Jelenia Góra (Hirschberg). 1366 erstmals erwähnt, galt der Ort mit seinen Teilen Ober-, Mittel- und Niderschreiberhau als flächenmäßig größtes Dorf in Preußen. Schreiberhau liegt in einer Höhe zwischen 440 und 886 m.
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„Die Bäder von Landeck haben mir den Gebrauch meiner Füße wieder gegeben und gegenwärtig scheint es mir fast, als habe ich die Gicht nie gehabt“ – schreibt 1765 der Preußenkönig Friedrich der Große voller Begeisterung. Der über die erfahrene Linderung seiner Schmerzen dankbare Regent, der im August 1765 in Bad Landeck zur Badekur verweilte, rührte für den kleinen Ort im Glatzer Land (Niederschlesien) in ganz Preußen die Werbetrommel.
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