Kleinpolen

Regungslos wie aus Stein gemeißelt steht sie da. Wer die "Biala Dama", die "weiße Dame", auf Krakaus altstädtischem Marktplatz "Rynek Glowny" beobachtet, der kann durch das Gurren Hunderter von Tauben, die unermüdlichen Rufe der Blumenhändler, das ineinanderfließende Tönen der Straßenmusikanten an jeder Ecke hindurch für einen kurzen Moment die Ruhe hören, die die weiß gewandete Mime ausstrahlt.
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Vor vielen, vielen Jahren kauerte am Fuße der Tatra (Skalne Podhale) das kleine, ärmliche Dorf Zakopane nieder. Keinem seiner damaligen Bewohner wäre es in den Sinn gekommen, dass sich dieses Dorf eines Tages zu einem Kurort und zum Zentrum des Sommer- und Wintertourismus - ja gar zur Winterhauptstadt Polens entwickeln werde.
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Die Ursprünge des ältesten Klosters in Polen gehen auf die Mitte des 11. Jahrhunderts zurück. Im Jahr 1044 habe Fürst Kasimir der Erneuerer eine kleine Gruppe von Benediktinermönchen aus Köln, der Heimatstatt seiner Mutter, in den knapp 12 km von Krakau entfernten Ort geholt.
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Krynica Zdrój ist bekannt für seine Heilwasser, die verschiedenen Quellen entspringen. Diese bilden die wirtschaftliche Grundlage. Nicht nur zahlreiche Kurgäste kommen jedes Jahr nach Krynica, um sich zu erholen. Um Krynica herum hat sich eine Mineralwasserindustrie entwickelt, die das ganze Land beliefert.
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Gern wird das an der nördlichsten Spitze der Karpaten gelegene Tarnów „Wärmepol“ Polens genannt. In der Tat zeichnet sich Tarnów durch die höchste durchschnittliche Jahrestemperatur in Polen aus und besitzt somit auch die längste Vegetationsperiode im Land. Die außergewöhnlichen mikroklimatischen Bedingungen interessieren die meisten Besucher aber nur am Rande. Ein echter Anziehungspunkt ist der fast unberührte mittelalterliche Stadtkern mit seinen Befestigungsanlagen und Bauten aus der Gotik, der Renaissance und aus der Barockzeit.
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Die südöstliche Grenze Polens bilden die Karpaten, eine Gebrigskette, zu der die Hohen (West-) Beskiden, die Hohe Tatra und die Niederen (Ost-) Beskiden gehören. Besonders sehenswert sind die Westbeskiden, vor allem Beskid Żywiecki mit der Babia Góra (1725m), dem höchsten Gipfel der Beskiden.
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Schon wenige Wochen nach dem Überfall Deutschlands auf Polen im September 1939 quollen die Gefängnisse infolge von Massenverhaftungen unter der polnischen Bevölkerung über. Aufgrund dieser Tatsache reiften bei den Deutschen bereits Ende 1939 die ersten Pläne, ein Konzentrationslager auf polnischem Boden zu errichten. Eine eigens zu diesem Zwecke gebildete Kommission wählte dafür das Gelände einer polnischen Vorkriegskaserne am Stadtrand von Oświęcim unweit von Krakau. Im April 1940 begann die Errichtung des Lagers. Kommandant wurde Rudolf Höss, der eine KZ-Ausbildung in Dachau absolviert hatte.
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Die mit Kalk geweißten Wände der alten, buckligen Kate, die Scheune und selbst die Türen des tief im Boden versunkenen Erdkellers sind über und über mit bunten Bauernmalereien geschmückt. Wohin man schaut, springen einem farbenfrohe Blumenmuster ins Auge. Selbst den Brunnen ziert ein feines florales Ornament.
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15 km sündwestlich von Krakau liegt das seit 1978 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannte Salzbergwerk Wieliczka. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier Salz gefördert. Die eigentliche Attraktion ist jedoch die zwei Kilometer lange unterirdische Touristenroute, die auf 64 bis 135 Metern Tiefe über mehrere Ebenen durch ein Labyrinth aus alten Stollen und insgesamt 22 Kammern führt.
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