Museum des Warschauer Aufstands ersteigert Feldpost für 190.000 Euro

Screenshot Website Museum des Warschauer Aufstandes
Screenshot der Website des Museum des Warschauer Auftstands.

Das Museum des Warschauer Auftstands hat bei der Versteigerung von polnischer Feldpost den Zuschlag bekommen. Die Feldpost aus der Zeit des Warschauer Aufstands ging für 190.000 Euro (Startgebot) in seinen Besitz über.

Die Feldpost hat das Düsseldorfer Auktionshaus „Ulrich Felzmann Briefmarken-Auktionen“ im Auftrag eines namentlich nicht genannten Deutschen versteigert. Insgesamt umfasst die Sammlung 123 Briefe, Umschläge, Postkarten und Briefmarken, die während des Warschauer Aufstands im Jahr 1944 geschrieben worden sind. Den Transport und die Zustellung der Feldpost hatten während des Aufstands Pfadfinder übernommen.

Namen der Absender und Empfänger veröffentlicht

Mittlerweile haben die Mitarbeiter des Museums eine Liste mit den Namen der Absender und Empfänger der Briefe zusammengestellt und auf der Webseite des Museums veröffentlicht – in der Hoffnung, es würden sich Überlebende der Kämpfe oder deren Verwandte melden. Die Veröffentlichung der Meldung über die spektakuläre Auktion in zahlreichen Zeitungen bewog letzte Woche viele Veteranen des Warschauer Aufstands dazu, private Briefe und Erinnerungen an den Aufstand dem Museum zu schenken. (fh)

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