Polnischer Regisseur kämpft um Urheberrechte an seinem Film gegen die Ukraine

Jerzy Hoffmann, bekannter polnischer Regisseur, glaubt, im falschen Film zu sein: Der ukrainische Staat erkennt seine Autorenrechte an der Verfilmung des Romans „Mit Feuer und Schwert“ (Teil einer Trilogie des Nobelpreisträgers Henryk Sienkiewicz) nicht an.

Der Film wird ohne Zustimmung des Regisseurs und ohne die Zahlung der ihm zustehenden Tantiemen im Fernsehen gezeigt und munter auf DVD vertrieben. Auch eine gerichtliche Klage auf Urheberrechtsverletzung brachte Hoffmann wenig Erfolg: Er unterlag in der Ukraine vor allen Instanzen mit der Begründung, er haben an dem Film keine Autorenrechte. (bw)

(Quelle: Online-Ausgabe der Gazeta Wyborcza vom 30. Oktober 2008)

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