Polens Präsident bei Flugzeugabsturz umgekommen

Maria und Lech Kaczyński
Lech Kaczyński mit seiner Ehefrau Maria. Foto: prezydent.pl, Para prezydencka, CC BY-SA 3.0

Auf dem Weg zu einer Gedenkfeier für die Opfer von Katyn sind am 10. April der polnische Präsident Lech Kaczynski (60), seine Frau Maria und viele hochrangige Vertreter Polens bei einem Flugzeugabsturz im Westen Russlands ums Leben gekommen.
Die Regierungsmaschine – eine Tupolew 154 – war bei dichtem Nebel beim Anflug auf Smolensk um 10.50 Uhr Ortszeit (08.50 Uhr deutscher Zeit) abgestürzt. Als Absturzursache wird ein Pilotenfehler vermutet. Alle 97 Insassen starben, darunter hochrangige Politiker und Militärs. Regierungschef Donald Tusk ordnete eine Woche Staatstrauer an.

Am 11. April um 12 Uhr gedachten die Menschen in Polen mit zwei Schweigeminuten den Verunglückten. Um 15.04 Uhr landete ein polnisches Militärflugzeug mit dem Leichnam des Präsidenten in Warschau. Vor der Abflug aus Moskau hatte der russiche Premier Wladmir Putin dem Toten noch die letzte Ehre erwiesen. Am Warschauer Flughafen warteten die höchsten Vertreter der polnischen Regierung, die Tochter und der Bruder des verunglückten Präsidenten auf die Ankunft der Militärmaschine mit den sterblichen Überresten Lech Kaczynskis. Nach einer kurzen Trauerzeremonie wurde der Sarg mit dem polnischen Präsidenten in einem Trauerzug, der durch die Warschauer Innenstadt führte, zum Präsidentenpalast gebracht. Hunderttausende Menschen bildeten ein kilometerlanges Spalier. Die Straßen Warschaus verwandelten sich in ein Meer von Blumen und Lichtern.

Warschau – Trauergottesdienst im engsten Familienkreis

Am 13. April um 10.35 Uhr landete ein Flugzeug mit den an Montag in Moskau identifizierten sterblichen Überresten der Präsidentengattin. Ein Trauerzug führte durch dieselben Straßen Warschaus wie am Montag bei der Überführung des Sargs mit Lech Kaczynski zum Präsidentenpalast. Nach einem Trauergottesdienst im engsten Familienkreis in der Palastkapelle wurden die Särge des Ersten Paares gegen 13.15 Uhr in der Säulenhalle des Präsidentenpalastes öffentlich aufgebahrt. In den kommenden Tagen werden die trauernden Menschen die Möglichkeit haben, Maria und Lech Kaczynski die letzte Ehre zu erweisen.

Die offizielle Trauerzerfeier für alle Opfer des Flugzeugabsturzes bei Smolensk wird am kommenden Sonnabend auf dem Piłsudski-Platz in Warschau stattfinden. Über den Ort und die Zeit der Beisetzung werden die Familien der Verunglückten entscheiden. Das Präsidentenpaar soll am Sonntag auf der Wawelburg in Krakau beigesetzt werden. In der Kathedrale der Wawelburg sind die bedeutendsten polnischen Könige, Dichter (Mickiewicz und Słowacki) und einige wichtige Staatsmänner wie Józef Piłsudski oder Władysław Sikorski bestattet worden. Trotz tiefer Bestürzung über das schreckliche Unglück wird gegenwärtig in Polen heftig darüber diskutiert, ob ein tragischer Tod allein die ausreichende Berechtigung zur Beisetzung in einem Königsgrab sei. Es werden Stimmen laut, dass es unangemessen sei, Lech Kaczynski in eine Reihe mit Größen wie Josef Pilsudski zu stellen, dem Architekten der polnischen Unabhängigkeit nach dem Ersten Weltkrieg. Außerdem werden polnische Präsidenten traditionell in Warschau beigesetzt.

Beisetzung am Sonntag in Krakau

Zur Beisetzung am Sonntag werden Staatsoberhäupter aus aller Welt erwartet, unter anderem die Bundeskanzlerin Angela Merkel, der russische Präsident Dmitri Medwedew, der Präsindet Frankreichs Nicolas Sarkozy und der Präsident der USA Barack Obama.

Am 15. April wurde der Leichnam von Ryszard Kaczorowski, der ebenfalls bei dem tragischen Flugzeugabsturz bei Smolesk umgekommen ist, von Moskau nach Warschau überführt. Ryszard Kaczorowski war der letzte polnische Exilpräsident in London. Wenige Monate nach seiner Amtsübernahme entstand die 3. Republik Polen. Die Institutionen der Exilregierung in London lösten sich auf und am 22. Dezember 1990 überreichte Kaczorowski auf dem Warschauer Königsschloss die Präsidentschaftsinsignien der 2. Republik an Lech Wałęsa, den ersten frei gewählten polnischen Präsidenten nach der politischen Wende 1989/90. Der Sarg mit den sterblichen Überresten von Ryszard Kaczorowski wurde im Belwedere-Palais aufgebahrt.

Lech Wałęsa: „Elite der Nation“ gestorben

Unter den Toten befinden sich neben Lech Kaczynski auch Vize-Außenminister Andrzej Kremer, Generalstabschef Franciszek Gągor, Parlamentsvizechef Jerzy Szmajdzinski und Notenbankchef Sławomir Skrzypek. Andrej Kremer war von 2001 bis 2005 Generalkonsul in Hamburg.

Ums Leben gekommen sind auch die höchsten Generäle der polnischen Armee und Anna Walentynowicz, die Anführerin des Werftarbeiterstreiks in Gdansk (Danzig) 1980. Polens Ex-Präsident Lech Wałęsa sagte, durch den Flugzeugabsturz sei die „Elite der Nation“ gestorben. Sein Amtskollege Alekasander Kwaśniewski sprach gar vom „verfluchten Ort Katyn“.

Unfallursache

Als Unfallursache wird ein Pilotenfehler angenommen. Die Maschine vom Typ Tupolew TU-154 hatte dreimal vergeblich versucht, auf dem Flughafen in Smolensk zu landen. Beim vierten Versuch streifte sie Baumwipfel und stürzte ab. Zum Zeitpunkt des Unglücks war der Flughafen in dichtem Neben eingehüllt. Fluglotsen hatten der Regierungsmaschine deshalb empfohlen, nach Moskau oder nach Minsk auszuweichen. Von dort sind es jedoch 350 km bis nach Katyn. Die polnische Delegation hätte dann eine mehrstündige Autofahrt auf sich nehmen und die Gedenkfeier hätte sich verschieben müssen.
Wie schwierig die Landung auf dem Flughafen in Smolensk zur Unglückszeit war, zeigt auch ein anderer Fall. 30 Minuten vor dem Unglück hatte eine russische Maschine nach zwei vergeblichen Versuchen die Landung in Smolensk abgebrochen und einen anderen Flughafen angesteuert.

Cockpit Tupolev 154M
Cockpit einer sowjetischen / russischen Flugzeuges vom Typ Tupolev 154M. In einem Flugzeug dieses Typs ist Polens Präsident Lech Kaczyński tödlich verunglückt. Die TU-154 gilt als zuverlässig. Von ihr wurden zwischen 1968 und 2006 ca. 1000 Exemplare ausgeliefert.  Foto: Aleksandr Markin, TU-154m. Cockpit. (3926436610), CC BY-SA 2.0

Bei der Unglücksmaschine handelt es sich um eine Tupolew TU-154. Von diesem Typ wurden zwischen 1968 und 2006 über 1000 Exemplare ausgeliefert. Die TU-154 gilt als zuverlässig.
Die Präsidentenmaschine wurde 1990 gebaut und erst im vergangenen Jahr generalüberholt. In Polen wird schon lange über eine Modernisierung der Regierungsflotte diskutiert, zumal es sich hier nicht um den ersten Unglücksfall einer Regierungsmaschine handelt. Bereits 2003 war der damalige Ministerpräsident Leszek Miller mit einem Hubschrauber der Regierung abgestürzt. Er überlebte den Unfall.

Staatstrauer in Russland

Am Abend des Unglückstages haben Polens Ministerpräsident Donald Tusk und Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin an der Unglücksstelle in Smolensk Blumen niederlegt. Putin zum Tod des Präsidenten: „Euer Leid ist auch unser Leid“. Russlands Präsident Dimitri Medwedjew ordnete für Montag, den 12. April, in seinem Land Staatstrauer an. Die Russen zeigen angesichts des Unglücks eine überwältigende Solidarität mit den Polen. Hand in Hand arbeiten russische und polnische Ermittler an der Aufklärung der Unfallursache. Vor den polnischen diplomatischen Vertretungen in ganz Russland werden Blumen niedergelegt und Lichter aufgestellt. Tausende tragen sich in die Kondolenzbücher ein. Zeitungen bekunden ihre Bestürzung über das Unfassbare und ihre Anteilnahme an der Trauer. Für die Angehörigen der Opfer wurde eine kosten- und visafreie Überfahrt nach Moskau zur Identifizierung der Toten organisiert, die moskauer Stadtverwaltung hat die Kosten für die Hotelunterbringung, für die Dolmetscher und die psychologische Betreuung übernommen. In einem Radiointerview sprach Radosław Sikorski von einer „überwältigenden slawischen Herzlichkeit der Russen“, mit der sie ihren polnischen Nachbarn in den schweren Stunden beistünden.

Sejmmarschall (Parlamentspräsident) Bronisław Komorowski hat – wie es die Verfassung vorschreibt – die Amtsgeschäfte des Präsidenten übernommen. Die polnische Verfassung sieht vor, dass innerhalb der nächsten 60 Tage die Neuwahlen für das Amt des Präsidenten stattfinden müssen. Bronisław Komorowski, das kommissarische Staatsoberhaupt Polens nach dem Tod Lech Kaczynskis, will den Termin für die Neuwahlen am 21. April bekannt geben.

Katyn

In Katyn waren vor 70 Jahren vom sowjetischen Geheimdienst mehrere tausend polnische Offiziere ermordet worden.

(Frank Hilbert)

Namen der bei dem Flugzeugabsturz umgekommenen Personen:

Lech Kaczyński – Präsident der Republik Polen
Maria Kaczyńska – Ehefrau des Präsidenten

Sejmabgeordnete

Krzysztof Putra – Vize-Sejmmarschall (Recht und Gerechtigkeit)
Jerzy Szmajdziński – Vize-Sejmmarschall, Präsidentschaftskandidat der Allianz der Demokratischen Linken

Leszek Deptuła (Bauernpartei)
Grzegorz Dolniak (Bürgerplattform)
Grażyna Gęsicka (Recht und Gerechtigkeit – Fraktionschefin)
Przemysław Gosiewski (Recht und Gerechtigkeit)
Sebastian Karpiniuk (Bürgerplattform)
Izabela Jaruga-Nowacka (Allianz der Demokratischen Linken)
Aleksandra Natalli-Świat (Recht und Gerechtigkeit)
Arkadiusz Rybicki (Bürgerplattform)
Jolanta Szymanek-Deresz (Allianz der Demokratischen Linken)
Zbigniew Wassermann (Recht und Gerechtigkeit)
Wiesław Woda (Bauernpartei)
Edward Wojtas (Bauernpartei)

Senatoren

Krystyna Bochenek – stellv. Senatspräsidentin (Bürgerplattform)
Janina Fetlińska (Recht und Gerechtigkeit)
Stanisław Zając (Recht und Gerechtigkeit)

Regierungsmitglieder

Mariusz Kazana – Chef des Diplomatischen Protokolls
Andrzej Kremer – stellv. Außenminister
Stanisław Komorowski – stellv. Verteidigungsminister
Tomasz Merta – stellv. Kulturminister

Angestellte der Präsidialkanzlei

Władysław Stasiak – Chef der Präsidialkanzlei
Aleksander Szczygło – Chef des Büros für Nationale Sicherheit in der Präsidialkanzlei

Mitglieder der Polnische Armee

Gen. Franciszek Gągor – Generalstabschef der polnischen Armee
Gen. Andrzej Błasik – Chef der Luftstreitkräfte
Gen. Tadeusz Buk – Chef des Heeres
Gen. Kazimierz Gilarski – Chef der Warschauer Garnison
Gen. Andrzej Karweta – Chef der Seestreitkräfte
Gen. Bronisław Kwiatkowski – Chef der Operationsabteilung der Streitkräfte
Gen. Włodzimierz Potasiński – Chef der Spezialtruppen

Oberste Staatsorgane der Republik Polen

Janusz Kochanowski – Oberster Bürgerbeauftragter
Janusz Krupski – Chef des Amtes für Kombattanten und Politisch Verfolgte
Janusz Kurtyka – Chef des Instituts für Nationales Gedenken
Maciej Płażyński – Chef des Amtes für Auslandspolen
Andrzej Przewoźnik – Chef des Amtes für Gedenkstätten
Sławomir Skrzypek – Präsident der Polnischen Nationalbank

Geistliche

Erzbischof Miron Chodakowski – Chef der orthodoxen Seelsorge der Streitkräfte
Prälat Józef Gostomski
Pfarrer Roman Indrzejczyk – Seelsorger des Staatspräsidenten
Pfarrer Józef Joniec
Pfarrer Zdzisław Król
Pfarrer Andrzej Kwaśnik – Seelsorger der Vereinigung der Hinterbliebenen der Katyn-Opfer
Pfarrer Oberst Jan Osiński – Katholisches Seelsorgeamt der Streitkräfte
Pfarrer Oberst Adam Pilch – Evangelisches Seelsorgeamt der Streitkräfte
Pfarrer General Tadeusz Płoski -Chef der katholischen Seelsorge der Streitkräfte
Pfarrer Ryszard Rumianek – Rektor der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität Warszawa

Weitere Persönlichkeiten

Joanna Agatka-Indecka – Vorsitzende der Obersten Anwaltskammer
Czesław Cywiński – Vorsitzender des Weltverbandes Ehemaliger Soldaten der Heimatarmee
Edward Duchnowski – Generalsekretär des Verbandes Ehemaliger Sybirien-Verbannter
Piotr Nurowski – Vorsitzender des Polnischen Olympischen Komitees
Andrzej Sariusz-Skąpski – Vorsitzender des Verbandes der Hinterbliebenen der Katyn-Opfer
Anna Walentynowicz – Anführerin des Werftarbeiterstreiks in Gdansk 1980
Janusz Zakrzeński – Schauspieler

Sejmabgeordnete

Krzysztof Putra – Vize-Sejmmarschall (Recht und Gerechtigkeit)
Jerzy Szmajdziński – Vize-Sejmmarschall, Präsidentschaftskandidat der Allianz der Demokratischen Linken

Leszek Deptuła (Bauernpartei)
Grzegorz Dolniak (Bürgerplattform)
Grażyna Gęsicka (Recht und Gerechtigkeit – Fraktionschefin)
Przemysław Gosiewski (Recht und Gerechtigkeit)
Sebastian Karpiniuk (Bürgerplattform)
Izabela Jaruga-Nowacka (Allianz der Demokratischen Linken)
Aleksandra Natalli-Świat (Recht und Gerechtigkeit)
Arkadiusz Rybicki (Bürgerplattform)
Jolanta Szymanek-Deresz (Allianz der Demokratischen Linken)
Zbigniew Wassermann (Recht und Gerechtigkeit)
Wiesław Woda (Bauernpartei)
Edward Wojtas (Bauernpartei)

Senatoren

Krystyna Bochenek – stellv. Senatspräsidentin (Bürgerplattform)
Janina Fetlińska (Recht und Gerechtigkeit)
Stanisław Zając (Recht und Gerechtigkeit)

Regierung

Mariusz Kazana – Chef des Diplomatischen Protokolls
Andrzej Kremer – stellv. Außenminister
Stanisław Komorowski – stellv. Verteidigungsminister
Tomasz Merta – stellv. Kulturminister

Präsidialkanzlei

Władysław Stasiak – Chef der Präsidialkanzlei
Aleksander Szczygło – Chef des Büros für Nationale Sicherheit in der Präsidialkanzlei

Streitkräfte

Gen. Franciszek Gągor – Generalstabschef der polnischen Armee
Gen. Andrzej Błasik – Chef der Luftstreitkräfte
Gen. Tadeusz Buk – Chef des Heeres
Gen. Kazimierz Gilarski – Chef der Warschauer Garnison
Gen. Andrzej Karweta – Chef der Seestreitkräfte
Gen. Bronisław Kwiatkowski – Chef der Operationsabteilung der Streitkräfte
Gen. Włodzimierz Potasiński – Chef der Spezialtruppen

Oberste Staatsorgane der Republik Polen

Janusz Kochanowski – Oberster Bürgerbeauftragter
Janusz Krupski – Chef des Amtes für Kombattanten und Politisch Verfolgte
Janusz Kurtyka – Chef des Instituts für Nationales Gedenken (polnische Gauck-Behörde)
Maciej Płażyński – Chef des Amtes für Auslandspolen
Andrzej Przewoźnik – Chef des Amtes für Gedenkstätten
Sławomir Skrzypek – Präsident der Polnischen Nationalbank

Geistliche

Erzbischof Miron Chodakowski – Chef der orthodoxen Seelsorge der Streitkräfte
Prälat Józef Gostomski
Pfarrer Roman Indrzejczyk – Seelsorger des Staatspräsidenten
Pfarrer Józef Joniec
Pfarrer Zdzisław Król
Pfarrer Andrzej Kwaśnik – Seelsorger der Vereinigung der Hinterbliebenen der Katyn-Opfer
Pfarrer Oberst Jan Osiński – Katholisches Seelsorgeamt der Streitkräfte
Pfarrer Oberst Adam Pilch – Evangelisches Seelsorgeamt der Streitkräfte
Pfarrer General Tadeusz Płoski -Chef der katholischen Seelsorge der Streitkräfte
Pfarrer Ryszard Rumianek – Rektor der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität Warszawa

Weitere Begleitpersonen

Joanna Agatka-Indecka – Vorsitzende der Obersten Anwaltskammer
Czesław Cywiński – Vorsitzender des Weltverbandes Ehemaliger Soldaten der Heimatarmee
Edward Duchnowski – Generalsekretär des Verbandes Ehemaliger Sybirien-Verbannter
Piotr Nurowski – Vorsitzender des Polnischen Olympischen Komitees
Andrzej Sariusz-Skąpski – Vorsitzender des Verbandes der Hinterbliebenen der Katyn-Opfer
Anna Walentynowicz – Anführerin des Werftarbeiterstreiks in Gdansk 1980
Janusz Zakrzeński – Schauspieler

Flugzeugbesatzung

Kapitän Arkadiusz Protasiuk – Pilot
Major Robert Grzywna – Pilot
Oberleutnant Artur Ziętek – Pilot
Fähnrich Andrzej Michalak – Bordtechniker
Barbara Maciejczyk – Flugbegleiterin
Natalia Januszko – Flugbegleiterin (Studentin)
Justyna Moniuszko – Flugbegleiterin (Studentin)

Mitglieder des Regierungsschutzbüros (BOR)

Oberstleutnant Jarosław Florczak
Kapitän Dariusz Michałowski
Oberleutnant Paweł Janeczek
Unterleutnant Piotr Nosek
Oberfähnrich Artur Francuz
Fähnrich Paweł Krajweski
Fähnrich Jacek Surówka
Fähnrich Marek Uleryk
Unterfähnrich Agnieszka Pogródka-Węcławek

Weitere Informationen über den Absturz in Smolensk:

26 Gedanken zu „Polens Präsident bei Flugzeugabsturz umgekommen“

  1. Nach so einer großen Tragödie können wir verstehen das der Wunsch nach einem Ährendem Gedenken für die Opfer aber auch für die Hinterbliebenden da ist.

    Um so mehr verstehen wir den Wunsch das Kreuz am ( vor ) dem Presidentensitz in Warschau zu belassen.

    Wir verneigen uns in Gedanken vor dem Kreuz in Warschau .

    Familie
    Manfred und Danuta Kunert
    53119 Bonn
    Deutschland

  2. Pingback: Anonymous
  3. Das ist eine große Tragödie. So viele Menschen sind gestorben und jeder einzelne war da wichtig, nicht nur der Präsident. Man hat manchmal das Gefühl, wenn man sie Zeitungen liest und Fernseh schaut, dass nur der polnische Präsident ums Leben gekommen ist.

  4. wir möchten dem polnischen volk unsere anteilnahme zum verlust ihres präsidenten und seiner frau, sowie aller opfer dieses tragischen unglückes ausdrücken
    wilhem schlögl mit familie

  5. Ich möchte den Familien und Ihren Angehörigen sowie dem Polnischen Volk in diesen schweren Stunden
    meine Anteilnahme und mein Beileid aussprechen .

    In tiefer Trauer ,
    Stephanie Kunert
    53119 Bonn

  6. BEILEID
    Als treuer Hörerfreund des Polnischen Rundfunks „Polskie Radio dla zagranicy“ habe ich von dem tragischen Flugzeugunglück bei Smolensk erfahren.
    Der Tod des polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczyński sowie seiner Gattin Maria Kaczyńska und vielen anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Polen hat mich zu tiefst erschüttert. Dieses Unglück ist eine nicht zu fassende Tragödie und ein riesiger Verlust für das polnische Volk.
    Im Namen meiner ganzen Familie möchte ich allen Leidtragenden meine aufrichtige Anteilnahme ausdrücken. Gerade in diesen schweren Zeiten werden meine Gedanken und meine Solidarität bei den Hinterbliebenen sein, vor denen eine sehr schwere und schmerzvolle Zeit liegt.
    In tiefer Trauer,
    Michael Lindner

  7. Den Angehörigen der beim tragischen Unglück Verstorbenen gilt mein tiefstes Mitgefühl. Nicht nur ihnen, sondern dem ganzen polnischen Volk möchte ich hiermit mein Beileid aussprechen und alle in mein Gebet einschließen,
    in tiefer Traurigkeit

    Edith M.-Puk, Mainz

  8. der tragische Unfall am vergangenen Samstag hat mich sehr berührt. Ich möchte auf diesem Wege meinen polnischen Freunden und allen Menschen in Polen mein tief empfundenes Mitgefühl und meine Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Ich weiß um die Bedeutung, die Katyn für Polen hat.

    In herzlicher Verbundenheit

    Angelika Weber

  9. Ich möchte Ihnen meine Anteilnahme an dem erneuten Unglücksfall von Katyn aussprechen. Die Zahl der ums Leben gekommenen hohen Repräsentanten des polnischen Volkes ist erdrückend und ich will mich solidarisch erklären mit dem polnischen Volk und mit allen, die um die bei diesem Unglück Getöteten trauern. Ich will ihnen die Hände reichen und mit ihnen trauern.

  10. wir möchten Polen, in dieser schweren Stunde, unser tief empfundenes Beileid aussprechen. Wir trauern mit euch.

    Familie Thomas Wojtys

  11. Ich trauere mit dem polnischen Volk und möchte Ihnen mein tief empfundenes Beileid über den Verlust Ihres Präsidenten und seiner Begleiter ausdrücken. Mein tiefes aufrechtes Motgefühl gilt den Angehörigen und allen, die diesen Verlust erlitten haben.

  12. Das tragische Unglück hat mich sehr erschüttert. Ich trauere und weine mit dem polnischen Volk.

    Gott schütze Polen.

  13. Ich möchte dem polnischen Volk, seiner Regierung und dem Botschafter mein tief empfundenes Beileid zu dem tragischen Verlust seines Präsidenten und der ihn begleitenden Persönlichkeiten aussprechen,und verneige mich in tiefer trauer.

    heinz drescher

  14. Der Schock über den Flugzeugabsturz sowie der schmerzliche Verlust des polnischen Staatspräsidenten, seiner Ehefrau und der zahlreichen hochgestellten Persönlichkeitenn des polnischen Volkes darf nicht vergessen machen, dass an Bord der Unglücksmaschine auch Flugpersonal war, welches ihr Leben lassen musste. Was für ein Gefühl muss es für deren Angehörige, Kolleginnen und Kolllegen sowie Freunde und Bekannten sein, wenn sie in der oben genannten Liste der „Namen der bei dem Flugzeugabsturz umgekommenen Personen“ deren Namen vermissen? Vielleicht lässt sich das nachträglich korregieren.
    Herzlichst, Ihr mitfühlender und trauernder Rudolf Engler

  15. Mit großem Entsetzen habe ich vom Tode Staatspräsidents Lech Kaczynski und seiner Frau sowie den Teilnehmern der polnischen Delegation auf ihrer Reise nach Smolensk erfahren.

    Die polnische Nation ist im Laufe des 20. Jahrhunderts so sehr von Leid geprüft worden und ist dennoch ein so wichtiger kultureller Bestandteil für Europa geblieben, mit Menschen, die in ihrer Freundlichkeit und ihrem Humor in jeder Hinsich Vorbild für uns andere Europäer sind. Ihnen und vor allem der Tochter der Kaczynskis, die gestern die Kraft hatte, vor den Augen der Öffentlichkeit den schweren Gang an den Sarg ihres Vaters zu machen, gilt mein Mitgefühl.

    Wir sollten diese Tragödie zum Anlass nehmen, die gute Nachbarschaft in Europa zu pflegen und noch enger zusammenzurücken.

  16. Ich möchte dem polnischen Volk, seiner Regierung und dem Botschafter mein tief empfundenes Beileid zu dem tragischen Verlust seines Präsidenten und der ihn begleitenden Persönlichkeiten aussprechen.

  17. Der Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczyński, seiner Ehefrau und so vieler herausragender Persönlichkeiten unseres Nachbarlandes ist eine schreckliche Tragödie, ein schwerwiegender Verlust und eine Prüfung für das gesamte polnische Volk. Mit großem Mitgefühl und Anteilnahme wünsche ich dem polnischen Volk viel Kraft und Mut auch diese schwere Prüfung zu überstehen.

  18. Ich möchte dem ganzen polnischen Volk mein tiefstes Mitgefühl und Anteilnahme übermitteln. Möge Gott Sie alle mit Kraft und Trost stärken.
    Emil Schano

  19. Unser Mitgefühl und Anteilnahme den ganzen Familien die bei diesem Unglück Angehörige verloren haben.

    In tiefer Trauer

    Familie
    Manfred Kunert
    53119 Bonn

  20. Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit tiefer Anteilnahme sende ich Ihnen meine Grüße. Worte alleine können nicht helfen aber meine Gedanken sind bei Ihnen Allen und ich wünsche Ihnen alle Kraft für diesen schrecklichen Schicksalsschlage. Gott schütze Sie alle, ich bete für Sie und die ganze polnische Nation.
    Ingrid Witt

  21. Ihr seid in Eurer Trauer nicht allein. Dieses Ereignis ist an Tragik schwer zu überbieten. Wir reichen Euch die Hände und sind in diesen schweren Momenten Euch. Ich denke an die Hinterbliebenen und fühle mit den Opfern. DTW

  22. Ich möchte dem polnischen Volk mein Mitgefühl zum tragischen Verlusst von so vielen Seelen zum Ausdruck bringen

    in Demut und Trauer

    Detlef Kroll

  23. Mein Mitgefühl gilt dem polnischen Nachbarland und den Familien der durch dieses schreckliche Unglück Getöteten. Vielleicht trägt dieses Leid aber auch dazu bei, dass Menschen grenzüberschreitend einander näher kommen, sich die Hände reichen und sich gegenseitig stützen.
    Karola-Maria

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