Kontroverse Glaubensreklärung

Briefmarke Papst Johannes Paul II., herausgegeben von der Deutschen PostEine ärztliche Glaubenserklärung hat in der polnischen Bevölkerung Empörung ausgelöst. Aus Dankbarkeit über die Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. hatten über 3.000 polnische Ärzte und Mitarbeiter des Gesundheitswesens eine „Glaubenserklärung“ unterzeichnet. Damit bekunden sie ihren Willen, nach den Vorgaben der Lehre der katholischen Kirche zu praktizieren. In der Praxis bedeutet es, dass Ärzte ihren Patientinnen Empfängnisverhütung oder gar Abtreibung verweigern können.

Die „Glaubenserklärung“ haben die Ärzte in Stein meißeln lassen. Auf zwei Steinplatten, die an die Steinplatten mit den 10 Geboten erinnern sollen, wurde in 6 Thesen unter anderem erklärt, dass der menschliche Körper heilig sei, dass nur Gott über Empfängnis und Tod entscheiden dürfe und dass die menschlichen Geschlechtsorgane ein „Sacrum“ seien, das nur zwecks Fortpflanzung und nur innerhalb des heiligen Ehebundes benutzt werden dürfe .

Inzwischen wurde die App „Sprawdź lekarza“ (Android) entwickelt, mit deren Hilfe Patienten schnell überprüfen können, welcher Arzt die Liste unterschrieben hat. (fh)

Ein Gedanke zu „Kontroverse Glaubensreklärung“

  1. Danke, liebe polnische Arztkollegen, für dieses Zeugnis für den Glauben und den Schutz von menschlichem Leben und Menschenwürde. Danke, daß Sie sich als christliche Ärzte nicht verstecken und daß Sie konsequent hinter den Forderungen des damaligen Papstes und des jetzigen neuen Heiligen Johannes Paul II stehen. Wir deutschen Lebensrechtsärzte vom Bund Katholischer Ärzte und European Pro-Life Doctors stehen hinter Ihnen und gratulieren Ihnen zu Ihrer Initiative. Wir nehmen Ihre Aktion zum Anlaß, alle Ärzte, Kliniken und Medizinstudenten und die Mitarbeiter aufzurufen, sich zu besinnen und umzukehren – zum Wohl der Menschen und zur Ehre Gottes.

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