Formel-1-Pilot Robert Kubica bei Unfall schwer verletzt

7. Februar: Nach einer mehrstündigen Operation am Unfalltag steht für die Ärzte fest, dass Formel-1-Pilot Robert Kubica seine rechte Hand nicht – wie urspünglich befürchtet – verlieren werde. Eine schnelle Rückkehr in den Formel-1-Zirkus wird es für Kubica jedoch nicht geben. Damit wird er zum Saisonstart am 13. März nicht teilnehmen. Renault wird sich einen neuen Fahrer suchen müssen. In Frage kommt der Deutsche Nick Heidfeld.

6. Februar: Der polnische Formel-1-Fahrer Robert Kubica (27) ist heute bei einer Rallye in San Lorenzo in Italien mit seinem Skoda Fabia verunglückt. Bei dem Unfahll zog sich Kubica zahlreiche Bein- und Armbrüche und Brüche an der rechten Hand zu. Die Ärzte überlegen, ob sie seine zertrümmerte Hand amputieren müssen. Die gute Nachricht: Kubica schwebt nicht in Lebensgefahr.

Der aus Krakau stammende Kubica war als Gastpilot in der ersten Runde der Rallye „Ronde di Andora“ mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Kirchenmauer geprallt. Sein Beifahrer Jakub Gerber, der in Posen lebt, blieb unverletzt. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er: „Jestem ok.“ (Ich bin ok. www.facebook.com/jakub.gerber)

Kubica hatte bereits zwei Unfälle: 2007 war es zu einem spektakulären Crash beim Grand Prix in Montreal in Kanada gekommen. Mit fast 300 km/h war Kubica ungbremst mit seinem Formel-1-Wagen gegen eine Mauer geprallt. Dabei erlitt er ein Schleudertrauma. 2003 war er in einen Unfall im Straßenverkehr verwickelt.

Kubica fährt seit 2010 in der Formel 1 für Lotus-Renault.

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