Erinnerung an den Warschauer Ghettoaufstand vor 69 Jahren

Gedenkstätte am Umschlagplatz
Gedenkstätte am Umschlagplatz

Gestern wurde in Warschau des Ghettoaufstands vor 69 Jahren gedacht. Vertreter jüdischer Verbände in Polen, die Präsidentin der Stadt Warschau und zahlreiche Warschauer legten unter anderem am Ghettodenkmal am ehemaligen Umschlagplatz Blumen nieder.

Am 19. April 1943, dem jüdischen Paschafest, erhoben sich die im Warschauer Ghetto gefangenen Juden gegen ihre Deportation in Vernichtungslager. Nach mehreren Wochen erbitterter Gefechte unterlagen die Aufständischen den militärisch bei weitem überlegenen Deutschen. Am 16. Mai 1943 verkündete der Generalleutnant der Waffen-SS und Polizei, Jürgen Stroop, die Vernichtung des jüdischen Viertels von Warschau. Stroop war der Befehlshaber der deutschen Truppen, die den Aufstand auf brutalste Weise niedergeschlagen haben. Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs wurde er in Polen zum Tode verurteilt und hingerichtet. (fh)

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